TIEFATMUNG
Das Atmen ist eine besondere Form von verstärkter
Tiefatmung, die in Einzelsitzung oder auch im Rahmen
von Gruppen durchgeführt wird. Das Atmen regt die
Lebenskraft des Organismus stark an. Alle Organe werden
stimuliert, die Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse
verstärkt. Diese verstärkte Bewegung der Lebenskraft ist
sehr deutlich angenehm spürbar und Lebenskraft, die sich
bewegt, wird zur Heilkraft. Daher unterstützt Das Atmen
immer die Heilung von körperlichen Krankheiten.
Wenn man Das Atmen weiter intensiviert, kommt es zu
einem Trancezustand, der die normale Denkkontrolle
lockert. Dadurch können tiefer liegende, im Normalzustand
zurückgehaltene Gefühle deutlich gespürt und mühelos
zum Ausdruck gebracht werden. Dies bringt ungeahnte Erleichterung bei Angstzuständen, bei Erschöpfungs-
zuständen, bei Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen. Oft stellt sich unmittelbar nach dem
Atmen ein Glücksgefühl und ein tiefer Frieden ein.
Das Atmen kann als Unterstützung bei
ganzheitsmedizinischen aber auch schulmedizinischen Therapien sehr gute Dienste leisten. Durch das Überangebot an Sauerstoff werden der Stoffwechsel und alle Organe stimuliert. Die Beweglichkeit aller muskulären Hohlorgane (Darm, Blutgefäße, Herz) wird angeregt, in der Folge die Durchblutung erhöht. Die Ausscheidung wird verstärkt.
Durch diese vielfältigen positiven Wirkungen wird die Heilung von körperlichen Krankheiten gefördert. Muskuläre Verspannungen werden tiefgreifend und anhaltend gelockert.
Einige Beispiele von Erkrankungen die durch das Atmen positiv beeinflusst werden:
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
Erkrankungen des Verdauungssystems
Erkrankungen psychosomatischen Ursprungs
Panikstörungen
Burnout Syndrome
Erschöpfungssyndrome
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Schlafstörungen